Afrika > Freude durch "la MIVA"

Johannes Reinprecht , am 30.03.2011
Gemeinsam mit MIVA Austria wurde ein Geländewagen für soziale/missionarische Dienste im armen Stadtviertel in Kinshasa (Kongo) angeschafft.

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Hier der Bericht von P. Jérôme Paluku, Prokurator der Delegation:

Der Krieg, den die Demokratische Republik Kongo durchgemacht hat und bis heute immer noch durchmacht, hat nicht nur zahlreiche Opfer an Menschenleben gefordert, sondern auch unzählige materielle und vor allem psychische Schäden verursacht. Er hat alle sozialen Schichten des Landes in ein unbeschreibliches Elend getaucht, auch die Generaldelegation der Karmeliten in der Demokratischen Republik Kongo ist nicht verschont geblieben. Weil mittellos, hat sich die Delegation an die MIVA Austria und an die österreichische Provinz der Karmeliten gewandt, um Hilfe beim Ankauf eines Geländewagens für den Transport der Kranken und die psychologische Betreuung der Betroffenen zu finden.

Welch ein Glück! Welch eine Überraschung! Es ist wirklich eine Freude, die Freude, von dieser Transportmittelnot befreit zu sein. Es ist eine große Erleichterung, dass die Karmeliten-Mitbrüder in Kinshasa sich mittels eines Jeeps Toyota Land Cruiser, der ihnen dank einer Kofinanzierung der MIVA und der österreichischen Provinz der Karmeliten geschenkt wurde, nun mühelos fortbewegen können. Dafür danken wir aufrichtig.

Wie setzen wir ihn nun konkret ein?

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Der Jeep Toyota Land Cruiser, der uns geschenkt wurde und den die Mitbrüder liebevoll „la MIVA“ nennen, ist uns ausgesprochen nützlich. Man muss betonen, dass der äußerst schlechte Zustand der Straße (eine Erdpiste), die zum jamaikanischen Viertel führt, in dem die karmelitanische Gemeinschaft des Theresianum von Kinshasa angesiedelt ist, bewirkt, dass dieses Viertel ziemlich isoliert ist. Zu bestimmten Zeiten, besonders während der Regenzeit, ist es sehr schwierig und sogar unmöglich, es ohne einen Geländewagen wie „la MIVA“ zu erreichen.

Wir benutzen den Jeep, um Kranke des Viertels in Spitäler zu transportieren, damit man sich dort rechtzeitig um sie kümmern kann. Und wenn die Kranken in verschiedenen Spitälern der Stadt zu besuchen sind, im Rahmen der Ausbildung zur psychosozialen Betreuung von Personen in Not und auch aus seelsorglichen Gründen, wird „la MIVA“ eingesetzt. „la MIVA“ ist wirklich eine wertvolle Hilfe...

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Kurz und gut, das Fahrzeug dient der ganzen Gemeinschaft des Theresianum von Kinshasa, damit sie den Bewohnern des jamaikanischen Viertels, die Hilfe brauchen, helfen können.

Gott segne MIVA Austria; Gott segne die österreichische Provinz der Karmeliten und ihre Wohltäter. Möge er die Herzenswünsche von Ihnen allen überreich erfüllen.

von P. Jérôme Paluku
Prokurator der Delegation